Unsere SV-Fahrt – 14.-17. 12. 2016

betrachtet von Luise Eberstein 

Am Mittwochnachmittag ging es los. Um 13:45 Uhr mussten wir alle am Bus sein. Hier fanden sich dann tatsächlich 43 Schüler – von der 5. bis zur 12. Klasse sowie einige Schüler der Willkommensklassen – ein. Noch war die Stimmung recht ruhig, denn wir waren ziemlich angestrengt vom gerade vergangenen Schultag. Aber dann ging es los und nach einer nur 30-minütigen – dennoch sehr lustigen – Busfahrt waren wir auch schon an unserem Ziel, dem Feriendorf Dorado, angekommen.

Zuerst waren wir alle ziemlich geschockt: Wir wurden förmlich erschlagen von der Brandenburger Kälte und dem Duft der benachbarten Schweinemastanlage. Zudem waren wir offensichtlich im größten Funkloch Brandenburgs gelandet. Es tut uns also leid, dass wir uns nicht bei unseren Eltern melden konnten (Smiley). Im Dorado wurden wir dann von Niklas, Ella, Salifu und Gerit von „mehr-als-lernen“ begrüßt, die uns durch die vier Tage führten.

Zunächst mussten wir uns hauptsächlich kennen lernen, nicht wahr? So spielten wir zum Beispiel „Kennlernbingo“ (Jeder hat ein Feld, wo beispielsweise drauf steht „hat dieselbe Augenfarbe wie ich“). Dann erkundeten wir in 3 Gruppen das Gelände, legten unsere Ziele für die nächsten Tage fest und erstellten unsere eigenen, analogen Facebook-Profile, an die man während der Zeit Post schicken konnte. Als nächstes lernten wir uns beim Speed Dating näher kennen: Wir saßen uns also in zwei Reihen gegenüber und redeten mit dem Partner für ca. 2 Minuten über das genannte Thema. Danach wurden die Zimmer eingeteilt und es ging zum Essen.

Der Tag endete mit einem sehr lustigen Spiele-Abend. Unter anderem veranstalteten wir eine Modenschau und spielten 1, 2 oder 3. Irgendwann mussten dann alle in ihren Betten sein und es war Nachtruhe angesagt.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück, um 9:30 Uhr, wieder los: Wir befassten uns – bis in den Nachmittag hinein – mit dem Berliner Schulgesetz und seinem Gremiendschungel, bewerteten unsere eigene Schülervertretung und begaben uns auf die Suche nach Verbesserungsansätzen. Doch dann machten wir es uns gemütlich – einige auch auf ihrer Matratze – und holten uns Inspirationen für unsere Projekte bei den Projekten anderer Schülervertreter: Wir unternahmen sozusagen eine kleine Traumreise in unsere zukünftig perfekte Schule und schrieben alles auf, was wir dafür brauchten; sammelten unendlich viele Ideen. Wir setzten uns auch in kleinen Gruppen zusammen und diskutierten weitere Vorschläge. Die vielen Projektideen trugen wir an einer Whiteboard-Tafel zusammen und vergaben Punkte an unsere Lieblingsprojekte. Dann ging es zum Abendbrot und einigen ließen den Abend mit Werwolf ausklingen.1-img_4151

Am Freitag ging es in die Projektarbeitsphase. Die Projektgruppen hatten sich gefunden und nach einer harten Einleitung – wie geht man ein Projekt an? – fingen alle an zu arbeiten, bis zum Mittagessen. Nach dem Mittag ging es in verschiedene Workshops: Nachhaltigkeit. Öffentlichkeitsarbeit, SV-interne Strukturen und Rhetorik. Nach dieser interessanten Workout-Phase startete eine zweite Projektarbeitsphase. Den letzten Abend ließen wir mit einem wundervollen Lagerfeuer mit Marshmallows ausklingen.

Am nächsten Morgen mussten wir unsere Zimmer bereits um 9:30 Uhr räumen, denn es war leider schon Samstag – die Zeit verging viel schneller, als wir alle gedacht hatten. Nach dem Frühstück starteten wir unsere letzte Arbeitsphase und bereiteten uns auf die Präsentation am Mittag vor. Um 12:30 Uhr war es dann soweit und wir stellten unsere 6 Projekte den restlichen SV’lern, Frau Paksa vom Förderverein und unserem Schulleiter, Herrn Schmidt-Ihnen, vor. Die sechs Projekte – „Barnim goes fresh“ (Fenster öffnen in den Umkleiden), „Barnim-Help“ (Erste Hilfe Kurs), „Mittagessen in der Wartiner Straße“, „Mehr Unterricht in der Wartiner Straße“, „Mission Integration“ (Mehr Zusammenarbeit mit den Willkommensschülern) und „Art Attack“ – kamen alle sehr gut an und sind hoffentlich bis zu den Sommerferien alle beendet. Nach einer Abschlussrunde ging es zurück zum Bus und wieder ab nach Hause.

Die vier Tage waren wirklich sehr schön und lehrreich. Hoffentlich findet auch nächstes Jahr wieder eine SV-Fahrt statt, wo wirklich jeder Klassensprecher mitfährt. Jeder, der jetzt schon Lust hat, eins der Projekte zu unterstützen, kann einen seiner Klassensprecher informieren und selbst bald die SV unterstützen

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