Benni

BufDi- irgendwie schnappt man dieses Wort mal hier mal da auf, oder auch nicht. Wer ist das überhaupt? BufDi bedeutet Bundesfreiwilligendienstler, das heißt, dass die Person sich freiwillig und sozial engagiert.

Benni, der letztes Jahr selber noch die Schulbank am Barnim gedrückt hat, absolviert den einjährigen Dienst nun an unserer Schule. Zeit also, ihn mal etwas genauer kennenzulernen.

Hallo Benni, warum bist bzw. warst du eigentlich auf dem Barnim?

Ich wohne ziemlich nah am Barnim. Damals fanden meine Eltern gut, dass ich einfach nur zwei Stationen fahren musste, um an meiner Schule zu sein. So bin ich hierhergekommen. Aus meiner alten Klasse sind viele auf das Tagore-Gymnasium gegangen. Ich wollte aber etwas Neues und bin auch deshalb aufs Barnim gewechselt.

Was fandest du als neuer Schüler am beeindruckendsten?

Ich glaube das Gebäude an sich. Ich fand  ziemlich „crazy“, dass es zweistöckig und rund war. Meine Grundschule hatte 5 Etagen. Da musste man ständig rauf und runter rennen. Das hatte hier ein Ende.

Aber auch die AGs fand ich sehr aufregend. Durch Zufall habe ich für ein halbes Jahr Querflöte gespielt.

Welches war dein schönstes Erlebnis?

Uff!, da muss ich erst mal drüber nachdenken…

Die Bekanntgabe der Abiturnoten?

(lacht) Das natürlich auch!

Aber ich glaube der Moment, als ich das erste Mal mit meinem DS Kurs auf der Bühne stand und wir Beifall bekommen haben, war der schönste.

Und welches war dein unschönstes Erlebnis?

Da war ich in der 8. Klasse und nur eine Vertretungsstunde trennte uns von den Frühlingsferien. Wir waren an diesem Tag ziemlich laut, weshalb Lehrerin XY meinte, dass wir für jede Unterbrechung 2 Minuten an den Block hängen.. Und so kam es, dass wir den letzten Block um eine halbe Stunde überzogen haben.

Meine Eltern hatten vor der Schule auf mich gewartet, um mit mir in den Urlaub zu fahren…das wurde dann alles ziemlich knapp und stressig.

Was unterscheidet das Barnim deiner Meinung nach  von anderen Schulen?

Zum einem natürlich wieder das Äußere, aber ich denke auch das Innere. Die Lehrer zum Beispiel.

Frau Krohn war 4 Jahre meine Klassenlehrerin und hat geholfen, wo sie konnte.

Und auch jetzt, obwohl ich sie in keinem Kurs mehr habe, ist das noch so. Nach der Bekanntgabe der Abiturnoten kam sie zu mir und hat gefragt, wie es für mich gelaufen ist.

Ich denke man kann sagen, dass die Leute, die hier arbeiten und lernen, das Barnim besonders machen.

Wie möchtest du als Bufdi das Barnim in diesem Jahr noch besser machen?

Geht das denn überhaupt? (lacht)

Im Ernst, ich sehe an meinem Jahrgang, besonders am Abikomitee, was alles falsch laufen kann.

Ich möchte den nächsten 12ern helfen, damit sie nicht die Probleme haben, die wir dieses Jahr hatten. Es sind halt Kleinigkeiten, wie Lehrer einladen oder Ähnliches. Im Abiturstress kann man das leicht vergessen.

Sonst interessiere ich mich auch für die Leitung von AGs. Als Schüler war ich im Service-Team, was ich auch gerne weitermachen würde.

Vielen Dank für das Interview! Würdest du deinen (noch) Mitschülern etwas mit auf den Weg geben?

Ich glaube, wenn man neu auf diese Schule kommt, lernt man viele neue Leute kennen . Das sind nicht nur die Lehrer, sondern auch die Klasse.

Man sollte nicht immer stöhnen und meckern, dass man bis 15:00 in der Schule ist – Nein, man sollte sich freuen,dass man diese Zeit mit Freunden verbringen kann und man sollte diese Zeit genießen! Schule ist nicht nur Arbeit!

 

Interview von Paul Scheidt

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