Don’t be average. Be Lolla! – Eindrücke des Lollapalooza 2016

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Nachdem man eine halbe Ewigkeit darauf gewartet hatte, startete man dann am 10. September ins Festivalwochenende. Strahlende Sonne, blauer Himmel und weite Flächen mit den ersten Festivalbesuchern begrüßten mich, als ich im Treptower Park ankam. Sofort konnte ich die zwei Hauptbühnen sehen und meine Vorfreude stieg ins Unermessliche. Wir Lolla-Verrückten steckten dann unsere Köpfe zusammen über den Plan, welche Bands wann spielen würden und heckten eine Tagesroute aus. Und dann ging es los: Main Stage 2, Perry’s Stage, Alternative Stage, wieder Main Stage 2, Main Stage 1 und so weiter und so fort. Zwischen den Main Stages und der Perry’s und Alternative Stage lag zwar ein gefühlter Tagesmarsch, den alle Festivalbesucher scheinbar gleichzeitig absolvierten, aber sobald man sich einen guten Platz in der Menge erdrängelt hatte, kamen auch schon die Bands auf die Bühne und sorgten dafür, dass das Publikum trotz klebender Kleidung und Platzmangel an manchen Stellen von Endorphinen gepackt tanzten. Josef Salvat berührte unsere Herzen, Graham Candy bekamen wir aus unseren Köpfen nicht mehr raus und bei Lindsey Stirling konnten wir unseren Augen und Ohren nicht trauen.

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Das Lollapalooza mit seinen Musik-Acts nahm uns ein und ließ uns nicht mehr los, wir feierten, liefen, tranken, tranken, tranken (Wasser natürlich, bei der Hitze!) und tanzten, bis uns die Füße weh taten und darüber hinaus. Und obwohl wir abends dann völlig fertig ins Bett fielen, schafften wir es, wie von Zauberhand am nächsten Tag mit genau so viel Energie weiterzufeiern. Am Sonntag konnten wir entspannte Töne von Aurora genießen, bei Major Lazer mit tausenden von Menschen gleichzeitig in die Höhe springen und in der ersten Reihe bei Years & Years stehen und den Sänger um seine Tanzmoves beneiden. Weitere Bands wie The 1975, Zedd, Bilderbuch und Radiohead füllten den Tag voll aus.

Zwischendurch schafften wir es noch, unsere Gaumen mit leckerem Fast Food zu verwöhnen, das von mehreren Foodstands bereit gestellt wurde. Außerdem gab es (wie auf der Karte zu sehen ist) auch den Grünen Kiez, das Kidzapalooza und überall verteilt mehrere kleine Attraktion, die man sich während einer Ausruhphase ansehen konnte. Langeweile kam an den beiden Tagen definitiv nicht  auf!

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Vielleicht erinnern sich einige ja noch an meinen Artikel über die Debatte, ob das Lollapalooza denn im Treptower Park stattfinden sollte. (Wir berichteten darüber) Mittlerweile bin ich der Meinung, dass es keine gute Idee war, den Treptower Park als Festivalgelände zu nehmen. Nicht, weil, wie befürchtet, die Natur zerstört wurde und überall Müll herum lag, denn das bekamen die Veranstalter mit weiträumigen Absperrungen und Müllcontainer an jeder Ecke gut in den Griff. Klar, es gibt immer Festivalbesucher, deren Müll man am Ende verteilt auf dem Boden findet, aber auch das wurde vorbildlich entsorgt. Und auch, was das Ehrenmal der sowjetischen Soldaten angeht, wurde darauf geachtet, es nicht in das Festivalgelände zu integrieren und den Besuchern genug andere Möglichkeiten zu geben, in und aus dem Park zu gelangen. Warum ich den Treptower Park für ungeeignet fand, hat einen anderen Grund und der hat nichts mit dem Festival, sondern mit dem Park selber zu tun: Schon am Samstagabend spürte ich ein unangenehmes Stechen in der Lunge. Und am Sonntag erzählten dann auch meine Freunde von dollem Husten und Asthmaanfällen. Grund war die viel zu große Menge an Staub, die wir am Wochenende eingeatmet hatten, unter dem sich sogar kleine Heupartikel befanden. Einige wurden durch eben diese eingeatmeten Bakterien und Viren sogar krank und bekamen Schnupfen. Das war das einzige große Minus des diesjährigen Festivals.

Aber wenn man darüber hinweg sieht und ich heute an das Lollapalooza dieses Jahr zurückdenke, denke ich an Einhörner, plötzlich Glitzer überall, ein Gemeinschaftsgefühl, das einen mitreißt und Musik, die unter die Haut geht und live noch eine Nummer besser klingt! Also, Leute: Es lohnt sich!!!

Übrigens könnt ihr im offiziellen Aftermovie die Stimmung des Festivals gut nachempfinden!

 

(alle Fotos, bis auf Foto 2 – Years & Years – wurden vom Veranstalter gemacht. auf ihrer Facebook-Seite gibt es noch mehr davon: https://www.facebook.com/LollapaloozaDE/?fref=ts)

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